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Hufstellungen

Über den Huf hat das Pferd den Kontakt zum Boden. Ist er schief, gibt er „schiefe“ Impulse an das Pferd weiter. Die Pferde
versuchen Imbalancen in den Hufen auszugleichen und dies kann zu Verkrampfungen bis hoch in den Rücken führen und aber
auch Fehlbelastungen auf das Skelett ausüben. Die Folge kann zum Beispiel Arthrose sein. 70% aller Sportpferde in England
zum Beispiel weisen während ihres Sport-Einsatzes mindestens eine schwere muskulo-skelettäre Verletzung auf und ¾ der Fälle
sind verursacht durch die Imbalance der Hufe (Quelle: Bericht „Qualitäts- und Beurteilungskriterien in der Hufbearbeitung“ von
Dr.vet. Jürg Hugelshofer). Es ist also sehr wichtig, dass die Hufe entsprechend der Gliedmassenstellung des Pferdes bearbeitet
werden.

Einige Folgen von Imbalancen in den Hufen sehen sie hier:

 

Korrekte Hufstellung

Huf-/Fesselachse ist parallel zur Schulter!

 
Zu flache Hufstellung

Mögliche Folgen:

- Strahlbeinprobleme
(Hufrollenentzündung/Hufrolle = Komplex aus Strahlbein, Schleimbeutel und tiefer Beugesehne)

- Überbelastung der tiefen Beugesehne

- Gelenksentzündungen
(z.B. Gliedmassengelenke stossen beim Auffussen auf der Vorderseite zu sehr aufeinander)

- Spat

Zu steile Hufstellung

=> zu direkte Stösse auf die Gelenke beim Auffussen

Mögliche Folgen:


- Gelenksentzündungen (z.B. Hufgelenk)

Zwanghuf

Mögliche Folgen:

- Strahl verkümmert

- Strahl trägt nicht mehr mit

- Huf wird immer enger

- Hufrollenentzündung (Hufrolle = Komplex aus Strahlbein, Schleimbeutel und tiefer Beugesehne)

- Hufknorpelverknöcherung