| | Fallstudien
Vernachlässigter
Huf
Kaya, Stute, Haflinger, geb. 1995. Bild Nr. 1-2: Über mehrere Perioden hinweg ein zu lang gewählter Beschlagsintervall. Dadurch hat sich der Huf deformiert und gewährleistet keine optimale Funktion mehr. Die überlange Zehe belastet die tiefe Beugesehne unangenehm. Diese wird durch diese Stellung enorm unter Zug gesetzt. Dadurch entsteht auch vermehrter Druck auf das Strahlbein, bzw. auf den gesamten Hufrollenapparat. Es herrscht soviel Spannung im Huf, dass die Hornkapsel dieser Spannung nicht mehr Stand halten kann und Risse entstehen. Die Trachten sind verkümmert und untergeschoben. Die Hufe sind weit über die Eisen hinübergewachsen, was die Hornkapsel ebenfalls unter Spannung setzt. | |
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| | Bild Nr.1 | | Bild Nr.2 | | | | | | | | | Bild Nr. 3: Dasselbe Pferd, 4 Monate später. Bild Nr. 4-5: Bereits nach 4 Monaten sieht man eine deutliche Verbesserung der Hufe. Die Zehenachse ist zwar immer noch gebrochen und der linke und rechte Vorderhuf sind auch noch nicht gleich steil, aber die Hufe stehen bereits deutlich steiler und die tiefe Beugesehne, sowie das Strahlbein werden dadurch auch merklich entlastet. Die Wände sind insgesamt gerader und steiler geworden. Bild Nr. 6: Und auch von unten ist der Huf runder und symmetrischer als noch vor 4 Monaten. | | | |
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Bild Nr.3 | | Bild Nr.4 | | Bild Nr.5 | | Bild Nr.6 | | | Tina, Stute, Schetti, geb. ?.
Bild Nr. 7-9: Überlange Hufe die zudem auch noch unterschiedlich steil sind. |
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| Bild Nr.7 | | Bild Nr.8 | | Bild Nr.9 | | | | | Bild Nr. 10-11: Dasselbe Pferd, 3 Monate später. Die Hufe konnten durch regelmässige Hufpflege mittlerweile ins Lot gebracht werden. Die Stute steht ausbalanciert da. Der Strahl ist kräftig und tragfähig geworden. Bild Nr. 12: Die Vorderhufe sind von unten noch nicht ganz gleichmässig rund, aber wir arbeiten daran.
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| Bild Nr.10 | | Bild Nr.11 | | Bild Nr.12 | | | | | | | |